Der 1. Paderborner Schwimmverein blickt auf ein rundum erfolgreiches Wochenende beim PaderSchwimmCup zurück. Mit insgesamt 2624 Starts, 33 teilnehmenden Vereinen aus vier Bundesländern war die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder ein echtes Highlight in der Schwimmoper. Aus Sicht des Vereins war der Wettkampf erneut ein voller Erfolg.
Ein großer Dank gilt allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen, Förderer und Helfenden, die gemeinsam dazu beigetragen haben, ein so gelungenes Event auf die Beine zu stellen. Besonders das ehrenamtliche Engagement vieler Eltern hat maßgeblich zum Gelingen beigetragen. Dank zahlreicher Kuchen- und Salatspenden konnte den Gästen wieder ein reichhaltiges und vielfältiges Angebot an der Versorgungstheke präsentiert werden. Die Gastvereine äußerten sich erneut sehr positiv über die Verpflegung und die angenehme Atmosphäre vor Ort. Auch das Kampfgericht fühlte sich während des gesamten Wochenendes bestens versorgt. Ein besonderer Dank geht außerdem an die Paderborn Baskets e.V. sowie den FLVW Kreis Paderborn für die Bereitstellung ihrer Räumlichkeiten.
Für die kommenden Jahre steht der Verein jedoch vor neuen Herausforderungen: Durch die baulichen Veränderungen am Sportzentrum Maspernplatz werden wichtige Räume außerhalb der Schwimmoper künftig wegfallen. Wie die Versorgung der Gäste im nächsten Jahr organisiert werden kann, ist daher aktuell noch offen. Sportlich war der PaderSchwimmCup ebenfalls ein voller Erfolg für den 1. Paderborner SV.
Die Trainingsgruppen Delphine, Orcas, TG 3, TG 2 und TG 1 gingen mit zahlreichen Aktiven an den Start und konnten viele starke Leistungen zeigen. Für einige Kinder aus der Delphin-Gruppe war es sogar der erste Wettkampf überhaupt. Besonders erfolgreich war dabei Reuben Bennett, der bei seinem Debüt direkt zwei Goldmedaillen über 50 Meter Schmetterling und 50 Meter Freistil gewinnen konnte. Zusätzlich sicherte er sich Silber über 50 Meter Brust. Auch Valentin Paschkevitsch zeigte starke Leistungen und erreichte Platz 1 über 50 Meter Brust sowie Platz 2 über 50 Meter Freistil. Doch nicht nur die Medaillengewinner überzeugten: Alle Kinder aus der Delphin-Gruppe schlugen sich tapfer, zeigten großen Einsatz und waren mit viel Freude und Motivation dabei. Ein toller Einstieg in den Wettkampfsport – weiter so!
Bei der TG 3 schwammen Alexandra Kortmann und Liam Dunkelau erstmals die 50 Meter Schmetterling souverän auf der Langbahn und sicherten sich damit ihre Teilnahme am Landesvielseitigkeitstest (LVT) im Ruhrgebiet am 21.06.2026. Außerdem konnten Hilla Schild, Maja Nietz und Maja Bradic sich ebenfalls für den LVT qualifizieren. Im Vorfeld hatten sich bereits Ema Bradic, Theo Nestler und Mika Hansmann die Teilnahme am LVT gesichert. Besondere Highlights waren die 50 Meter Rücken von Mika Hansmann, die er erstmals auf der Langbahn unter 40 Sekunden schwamm. Auch seine weiteren Rückenstrecken waren sehr überzeugend. Theo Nestler, Ema Bradic und Maja Nietz bestätigten ebenfalls ihre starke Form auf den Rückenstrecken mit guten Leistungen über alle Distanzen. Maja Bradic absolvierte die 200 Meter Schmetterling auf der Langbahn und überzeugte dabei mit einer starken Leistung und einer sehr guten Renneinteilung. Karlina zeigte nach dem Trainingslager einen enormen Leistungssprung und konnte sich über viele neue Bestzeiten freuen. Die Orcas und die TG 3 freuten sich außerdem über zahlreiche Podestplätze: Ema Bradic (5x Gold, 2x Silber), Fenja Linnea Welk (3x Bronze), Henriette Osterholz (4x Gold, 1x Bronze), Hilla Schild (2x Silber), Justus Osterholz (2x Silber, 2x Bronze), Karina Shen (3x Bronze), Laetitia Kulpeter (1x Silber), Leonard Wiedemann (4x Gold, 1x Silber, 2x Bronze), Liam Dunkelau (1x Gold, 1x Silber, 1x Bronze), Maja Bradic (1x Gold, 1x Silber, 2x Bronze), Maja Nietz (5x Gold, 2x Silber), Mika Hansmann (7x Gold), Simon Hunke (1x Gold, 1x Bronze), Theo Nestler (6x Gold, 1x Silber) und Viktor Afanasenko (1x Silber, 2x Bronze). Trainerin Inés Schuh zeigte sich sehr zufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlinge.
Auch die TG 2 lieferte viele neue Bestzeiten ab. Die meisten Schwimmer erreichten wichtige OWL-Qualifikationszeiten über mehrere Strecken. Über Podestplätze freuten sich unter der Leitung von Nikola Salay: Alexander Paschkevitsch (2x Silber), Claas Gößling (1x Gold, 1x Silber, 1x Bronze), Emilia Laikom (2x Bronze), Greta Sauvigny (1x Silber, 1x Bronze), James Janzen (1x Silber, 1x Bronze), Katharina Julia Heß (1x Bronze), Lina Gößling (1x Silber, 3x Bronze), Michail Dolgich (2x Gold, 2x Silber), Nele Reinshagen (2x Gold, 1x Silber, 1x Bronze), Stella Liebeck (1x Gold), Vincent Uhle (1x Bronze) und Fleur Maaß (2x Gold, 2x Silber, 1x Bronze). Besonders erfreulich: Fleur Maaß unterbot über die 200 Meter Brust die NRW-Pflichtzeit auf der Langbahn und wird demnächst in Dortmund an den Start gehen. Ebenfalls sicherte sie sich die Teilnahme am kommenden Landesvielseitigkeitstest. Trainerin Nikola Salay zeigte sich grundsätzlich mit den Leistungen der TG 2 und den Fortschritten nach dem Trainingslager sehr zufrieden.
Auch TG-1-Trainer Alex Hante zog ein positives Fazit zum Wettkampf: „Mit dem Wettkampf bin ich sehr zufrieden. Ich freue mich sehr, dass manche es nun erstmals zu NRW geschafft haben, wir mit 17 von 18 möglichen Schwimmern aus der TG 1 die bisher höchste Teilnehmerzahl bei den NRW-Meisterschaften erreicht haben und viele ihre Starts um weitere Strecken und Lagen erweitern konnten. Ich bin stolz auf die Mannschaft.“
Besonders hob er die Entwicklung von Jette über die 200 Meter Brust hervor: „Ihre alte persönliche Bestzeit vor dem Trainingslager lag bei 2:58 Minuten. Sie hat im Trainingslager besonders fleißig gearbeitet, war nach dem ersten Wettkampf mit 2:59 enttäuscht und ist jetzt 2:53 geschwommen. Das zeigt, dass harte Arbeit und Geduld sich auszahlen. Die harte Arbeit im Trainingslager hat erste Früchte getragen.“
NRW-Meisterschaftsdebütanten sind Lina Müller, Volodymyr Prychyna und Jule Schachler. Erstmals auf der Langbahn bei NRW-Meisterschaften starten Johannes Kloppenburg, Amelie Saika und Jette Schachler. Weitere Teilnehmer aus der TG 1 sind Alexander Dolgich, Ben Oliver Schachler, Darya Sklyar, David Laikom, Dora Milovanovic, Lucas Sarcevic, Marharyta Mohiliei, Pia Zillmann, Sara Höschen, Paul Werneke und Thea Salay.
Während des PaderSchwimmCups konnten einige Schwimmer der TG 1 weitere NRW-Qualifikationen sichern und sich stark platzieren.
Mit Blick auf die kommenden NRW-Meisterschaften hofft die TG 1 nun darauf, die starken Leistungen erneut bestätigen zu können. Gleichzeitig äußerte Alex Hante auch Kritik am aktuellen Qualifikationssystem: „Leider entscheidet inzwischen oft nicht mehr nur die geschwommene Zeit, sondern auch, bei welchem Wettkampf sie erzielt wurde.“
Der 1. Paderborner Schwimmverein bedankt sich bei allen Beteiligten und freut sich schon jetzt auf den nächsten PaderSchwimmCup.
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